Schlagwort-Archive: Banken

Das Jahr 2014 – im Auge des Sturms

Es ist ruhig zur Zeit. Viel zu ruhig, Es passiert: Nichts! Die Merkel-Regierung diskutiert immer noch über das Wahlprogramm und darüber, ob und man irgendetwas davon irgendwann umsetzen könnte, außer Geschenke zu verteilen. Das EU-Parlament und die Kommissare werden in Kürze neu gewählt und damit sind auch Entscheidungen auf europäischer Ebene unsicher geworden, denn niemand weiß, ob geschlossene Vereinbarungen auch nach der Europawahl noch gelten. Da sich jetzt alle Beteiligten perfekt gegenseitig blockieren, passiert gerade nichts. Das Schiff driftet.

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Die Geier kreisen schon über den Sparkonten

Der Staat saniert sich

 Es ist heutzutage für den Staat weit günstiger, neue Schulden zu machen, als je zuvor. Die EZB pumpt den Markt so mit billigem geld voll (momentan 0,5%), dass wirtschaftlich starke Staaten wie Deutschland praktisch noch Geld dafür bekommen, wenn sie sich verschulden. Nebenbei heizt diese vagabundierende Geldmenge natürlich die Inflation an, die offiziell bei 2% liegen soll. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: denn wenn man alle Faktoren einrechnet, wie versteckte Preiserhöhungen, Energiewende, Mietwucher sowie die ganzen Abgaben, Gebühren und Steuern von Kommunen, Ländern und dem Bund, kommt man wohl eher auf 8% – und das ist noch sehr vorsichtig geschätzt.

Inflation war schon immer eine gängige Methode für Staaten, ihre über Jahre angehäuften Schulden auf elegante Art und Weise loszuwerden. Altschulden werden mit „entwertetem“ Geld bedient, das jetzt ja viel weniger wert ist, und die Aufnahme von neuen Schulden reduziert die Zinslast dermaßen, dass für den Staat ein lohnendes Geschäft daraus geworden ist, denn wenn man damit alte Anleihen ablöst, sind die neuen praktisch zinslos!

Anmerkung: Die Zinsangaben sind geschönt, da sie nur eingeschränkt, z. B. Neukunden gelten.

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EU: Merkels „Blühende Landschaften“ sind nichts als Wüsten

Es ist mal wieder Wahlkampf in Deutschland und deshalb möchte man dem Wähler Diskussionen um die europäische Schuldenunion gerne ersparen. Die Wahrheit über die Bankenunion gibt es erst nach den Wahlen, aber dann mit voller Breitseite auf die deutschen Sparkonten. Denn das kommt nicht allzu gut, schließlich möchte Frau Merkel nur äußerst ungern die Macht aus der Hand geben. Deshalb spricht sie, wie neulich im Parlament, lieber von Jugendarbeitslosigkeit, Solidarität, Wachstum und Haushalts-sanierung. Das kommt besser, das verstehen „die Menschen da draußen“, deshalb verspricht sie uns blühende Landschaften im Süden Europas, wenn wir nur genug Solidarität üben.

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Alternativen zum Euro sind möglich, aber unerwünscht

Es gibt bereits weltweit real existierende Alternativen – oder zumindest: Ergänzungen – zum global operierenden Finanzmonopol der Staaten und Banken, das sich längst jeder demokratischen Kontrolle entzogen hat. Vorgeblich alternativlos und der Globalisierung unterworfen, will man uns zwingen, das als quasi gottgegeben widerstandslos hinzunehmen. Es gibt allerdings auch Versuche, dies zu ändern oder zumindest ausgewogener zu gestalten.

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Der Neoliberalismus IST die Krise

Marktwirtschaft sollte eigentlich recht einfach funktionieren: Ware gegen Geld, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und Gesetze sorgen für einen geregelten Ablauf der ganzen Veranstaltung und sorgen für „Waffengleichheit“ zwischen Erzeugern, Verkäufern und Verbrauchern. So ist das ganze über Jahrtausende trotz gelegentlicher Auswüchse in geordneten Bahnen abgelaufen.

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Was uns der Euro wirklich kostet

Das Märchen vom „guten“ Euro kennen wir. Er kurbelt unseren Export an, Güter wurden „gar nicht teurer“ seit der D-Mark-Umstellung, er bietet einen festen Wechselkus etc. pp. Die Wahrheit sieht anders aus. Denn für die segensreichen Wirkungen des Euro wäre eine gemeinsame Finanzpolitik aller Euro-Staaten zwingend erforderlich. Die aber wird es NIE geben. Jeder macht, was er will.

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Geld und Macht: eine unheilige Allianz

„Demokraten regieren so lange, bis das Volk ruft: „So geht es nicht weiter!“ – Dann schlägt die Stunde der Diktatoren“ – A. Tenzer

Börsen

Die Hauptverursacher der gegenwärtigen Krise sind die USA und ihr britischer Satellit in Europa. Der angelsächsische Raubtierkapitalismus, kriminelle Geschäfte mit Schrottpapieren, Rating-Agenturen, alles Auswüchse einer neoliberalen, rein gewinnorientierten Gesinnung. Quartalszahlen-Terror verursacht dann den Kostendruck, der zu Arbeitslosigkeit und schließlich zu Millionen in Hartz IV führt.

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