Kategorie-Archiv: Markt & Konsum

Mikroplastik verseucht Lebensmittel

Bislang stand vor allen Dingen der Plastikmüll in den Meeren im Vordergrund des Interesses von Forschern und Umweltschützern. Im Nordatlantik und im Nordpazifik treiben riesige Müllteppiche, drei Viertel des Treibguts, das in Europa an den Strand geschwemmt wird, bestehen bereits heute aus Plastik. Verschiedenen Schätzungen zufolge gelangen zwischen sechs und 26 Millionen Tonnen Kunststoffteile pro Jahr in die Weltmeere. Sie stellen eine tödliche Gefahr für Meerestiere dar.

Mikroplastik verseucht Lebensmittel weiterlesen

Fernseh-Vollprogramme gehören nicht ins Netz

 Beim Netzausbau findet sich Deutschland international auf den letzten Plätzen, weil die TK-Konzerne lieber abkassieren und hohe Gewinne zur Pflege des Börsenkurses ausschütten wollen. Schließlich wollen sich die Manger auch in diesem Jahr ihre Bezüge wieder auffrischen, indem sie die Unternehmen ausnehmen. Für Investitionen bleibt da wenig übrig. Die dadurch beschränkte Bandbreite wird dann mit Werbung und TV vollgemüllt, zu 98% mit Botschaften und belanglosen Sendungen, die niemand braucht. Nur wer kräftig draufzahlt, darf dann noch unbeschränkt teilnehmen.

Fernseh-Vollprogramme gehören nicht ins Netz weiterlesen

Der Strom Poker: Verbraucher haben keine guten Karten

Ein Durchschnittshaushalt muss nächstes Jahr mit einer Stromrechnung deutlich über 1000 Euro rechnen. Hauptschuld daran trägt die Politik, die leider erfolgreich eine Anpassung bei der Solarförderung verhindert hat. So explodierte der Bau von Solaranlagen in den letzten beiden Jahren geradezu, denn die hohe Einspeisevergütung ist für 20 Jahre festgeschrieben. Sie liegt jedenfalls deutlich über 10 cent/kWh gegenüber einem Börsenpreis an der Leipziger Strombörse von unter 4 cent/kWh.

Der Strom Poker: Verbraucher haben keine guten Karten weiterlesen

Die Mär vom „Fairen“ Handel

Das historisch gewachsene Bild von „ehrbaren Kaufmann“ hat längst Risse bekommen. Ein Unternehmer mit ausgeprägter Verantwortung für das eigene Unternehmen, die Gesellschaft und die Umwelt, das gehört der Vergangenheit an. Nachhaltiger und langfristiger Erfolg, ohne die Interessen der Gesellschaft aus dem Blick zu verlieren, diese Tugenden wurden längst Opfer des Börsenwahns. Quartalsberichte und damit kurzfristige Gewinne ersetzen Anstand, Sitte und Glaubwürdigkeit.

Kein Wunder, denn die Manager, die heutzutage ein Unternehmen führen, haben ein von neoliberalen Grundsätzen geprägtes Studium durchlaufen, angeleitet von Professoren, die in ihren Elfenbein-türmen fern der Realität zwar gut mit Zahlen jonglieren können, aber ihrem Eleven wenig über die humanitären Grundsätze verantwortlichen Handelns vermitteln, wie sie eigentlich in unserem Grundgesetz festgeschrieben sind. In Kurzform: Eigentum verpflichtet.

Die Mär vom „Fairen“ Handel weiterlesen

Deutschlands wahre Inflationsrate eher bei 14%

Glauben Sie auch, dass die staatlich schöngerechnete Inflationsrate von 1,9% auch nur annäherungsweise irgendetwas mit der Realität zu tun hat? Dann wundern sie sich wahrscheinlich auch darüber, dass am Ende des Geldes immer mehr Monat übrig ist? Wie kann das sein, fragen Sie sich, kann ich nicht mit Geld umgehen? Was mache ich falsch?

Hyperinflation liegt eher bei 14%

Jeder kennt das Phänomen: Egal, was man macht, es bleibt immer weniger im Geldbeutel und am Ende vom Geld ist meistens noch jede Menge Monat übrig. Sparen, Einteilen, selbst Haushaltsbuch führen, nichts hilft wirklich. Es zeigt höchstens überdeutlich, dass sich inzwischen die meisten einschränken müssen, um überhaupt noch irgendwie über die Runden zu kommen. Dabei wird uns dann dreist vorgelogen, dass Nahrungsmittel billig wie nie seien und die offizielle Inflationsrate bei 2% liege, unser Geld also stabil sei und wir uns um Gottes Willen keine Sorgen machen brauchen. Nach meiner Ansicht liegt die Inflationsrate aber näher an 14%, wenn man vom Geldwert und der Kaufkraft ausgeht. Vorsichtig geschätzt.

Deutschlands wahre Inflationsrate eher bei 14% weiterlesen

RoundUp: Lebensmittel, Monsanto, Aigner und Glyphosat

RoundUp heißt eigentlich Razzia, und die wäre langsam mal nötig, wenn man mal das Thema etwas näher betrachtet. Glyphosat ist ein Wirkstoff, der in vielen Pestiziden, u. a. RoundUp von Monsanto, eingesetzt wird. Die gentechnisch veränderten Nutzpflanzen, die gegen das Pestizid unempfindlich gemacht wurden (RoundUp-Ready-Kulturen), sollen dadurch mehr Ertrag bringen. Die häufigsten transgenen Pflanzen sind

RoundUp: Lebensmittel, Monsanto, Aigner und Glyphosat weiterlesen

Geschlossene Fonds: wieder ganze Vermögen verzockt

genre-drama

Geschlossene Fonds geraten immer wieder in die Schlagzeilen, denn es lauern etliche Tücken bei dieser Form der Geldanlage. Auf keinen Fall eignen sie sich für private Anleger, meint auch die Verbraucherzentrale, sondern nur für Besitzer großer Vermögen. Auch auf Ratings durch diverse Agenturen ist kein Verlass, wie die Vergangenheit ja vielfach bewiesen hat. Regelmäßig wurden (zu?) gute Noten für Pleitefonds vergeben.

Der Graue Markt ist für unerfahrene Anleger eminent gefährlich, wie der neueste Betrugsfall bei der S&K-Gruppe (Frankfurt) und die Pleite der DCM AG (München) sowie der Fall Wölbern (Hamburg) zeigt. Wieder wurden viele Anleger um ihr Vermögen gebracht, denn von dem angelegten Geld dürfte nicht mehr viel übrig sein.

Geschlossene Fonds: wieder ganze Vermögen verzockt weiterlesen

Reumütige Rückkehrer?

Viele Firmen, die ihre Produktion in EU-Billiglöhnländer oder nach China verlagert haben, kehren wieder zurück. Gründe sind mangelnde Qualität, 20prozentige Lohnsteigerungen und viel zu lange Transportwege. Leerstehende Büroflächen und Gewerbegebiete in Deutschland ziehen mit günstigen Mieten und bestens ausgebauter Infrastruktur wieder Firmen an.

Reumütige Rückkehrer? weiterlesen