Internet: Der „Digital Naive“ ist gefährlich

 

Nein, kein Schreibfehler sondern volle Absicht. Denn der durchschnittliche Nutzer von TK, Internet und Smartphone ist im Internet absolut sorglos unterwegs und meist völlig ahnungslos, was er da möglicherweise anrichten kann. Treuherzig und unbedarft nutzt er „Social Media“, gibt persönlichste Daten preis, oft hört man die dümmliche Ausrede: „ich habe doch nichts zu verbergen!“. Der heimische PC ist längst Teil eines internationalen Hacker-Bot-Netzes, weil die Sicherung des eigenen Computers vor Schadsoftware sträflich vernachlässigt wurde. Der Digital Naive sitzt davor und merkt natürlich nichts davon, außer, wenn es zu spät ist und das Geld vom Konto „verschwunden“ist oder horrende Handy-Rechnungen im Briefkasten liegen.

Bestes Beispiel: Mutti „Neuland“ Merkel. Eigentlich müßte man ihr das Handy sofort wegnehmen, weil sonst alle Dienste weltweit längst Bescheid darüber wissen, wohin sie gerade reist, welchen Arzt sie wann aufsucht oder was sie sonst so vorhat. Nett, wenn alle schon vor der Verhandlung wissen, welche Zugeständnisse man zu machen bereit ist. Heute hat sie verkündet, dass sie das auch nicht abstellen will. Ist das Altersstarrsinn oder schon beginnende Demenz? Unwissenheit schützt jedenfalls nicht vor den Konsequenzen und ein Doktor-Titel offensichtlich nicht vor einem unterdurchnittlichen IQ. Leicht wird man da zum Sicherheitsrisiko für den gesamten politischen Betrieb und schafft sich damit eine gute Gelegenheit, die Freiheit des Internets und die Bürgerrechte weiter einzuschränken. Vorwand: die Böse NSA ist schuld, nicht die eigene Blödheit.

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Das Geld, die Krise und die Inflationslüge

Glauben Sie auch, dass die staatlich schöngerechnete Inflationsrate von 1,9% auch nur annäherungsweise irgendetwas mit der Realität zu tun hat? Dann wundern sie sich wahrscheinlich auch darüber, dass am Ende des Geldes immer mehr Monat übrig ist? Wie kann das sein, fragen Sie sich, kann ich nicht mit Geld umgehen? Was mache ich falsch?

Nun, eigentlich nichts. Es liegt einfach daran, dass die Preise für den täglichen Bedarf überproportional steigen, während bespielsweise ein asiatischer Fernseher 8% billiger angeboten wird. Im Supermarkt merkt man jedoch nur wenig davon, weil die Preiserhöhungen entweder in Mogelpackungen mit Preiserhöhungen von nicht selten weit über 30%, in Einzelfällen bis zu 100%, versteckt, oder die Herstellkosten mit minderwertigen Zusätzen gedrückt werden.

Ein erster Anhaltspunkt: „kreative“ Verpackungsgrößen von 155g, 33g, 243g usw. oder verminderter Inhalt bei gleicher Aufmachung, statt 20 Pads sind plötzlich 18 Pads enthalten, ohne Ankündigung und bei gleichem Preis. Achten Sie doch mal darauf, wie allein bei den Packungsgrößen für Hackfleisch getrickst wird: 500g (normal), 400g (fettreduziert), 350g (Bio). Haben Sie wirklich Ihren Taschenrechner dabei? Eher nicht. Nur wenige merken, dass der Schokoriegel plötzlich statt 42g nur 35g enthält.

Misstrauisch sollten Sie werden, wenn plötzlich „neue“ oder „verbesserte“ Rezepturen auftauchen. Meist bedeutet das, dass billige Zutaten, Aromen, Füllstoffe etc. für die Podukition verwendet werden. Müslis, Säfte oder Joghurts mit Aromen statt „Früchten“, Geschmacksvortäuschung durch Hefeextrakt, Chemie statt Natur. Das gilt eigentlich für alle industriell hergestellten Fertigprodukte, egal, wie sie heißen. „Fit“, „reduziert“, „Probiotisch“, „Diät“ und ähnliche Eitiketten, zusammengefasst unter „functional food“ , nutzen hauptsächlich dem Hersteller und halten nur selten, was sie versprechen. Sie sind nur erheblich teurer. Die Illusion vom Nutzen füllt die Kassen der Hersteller, hebt die Margen für den Handel und so ganz nebenbei nebenbei finanzieren wir damit auch den Staat.

Die reale Preisentwicklung in der Übersicht macht schnell deutlich, wer uns da immer tiefer in die Tasche greift:

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Sondierungsgespräche? Theater ohne echte Perspektive

Die sogenannte „Sondierung“ geht nun in die 4. Woche, Merkel schweigt, Seehofer kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und die möglichen Koalitionspartner zieren sich weiterhin über Gebühr. Wohl gemerkt: man verhandelt nur über die „Möglichkeit“ eventuell – nach Befragung der Basis der SPD oder bei den Grünen – überhaupt ernsthafte Gespräche führen zu wollen. Und es ist egal, was schlussendlich dabei herauskommt, ich befürchte, es wird sich wenig bis nichts ändern.

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Die Demokratie taumelt auf den Abgrund zu

Die westlichen Demokratien sind nicht mehr handlungsfähig, denn sie werden von skrupellosen Politikern, dem Finanzsystem und den Mächtigen in Geiselhaft genommen. Es existiert nur noch ein unüberschaubares und undurchsichtiges Geflecht von Interessen und Machtspielen, in dem die Handelnden selbst längst den Überblick verloren haben. Ideen – oder wenigstens ein Ahnung davon, wie es weitergehen soll, hat niemand mehr. Es ist die Zeit der Kaffeesatzleser, Lobbyisten und der wilden Spekulationen, und die einzige, die eine Linie hineinbringen könnte, ist abgetaucht. Wie schon in der Vergangenheit ist Frau Dr. Merkel nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen oder Führungsstärke zu zeigen, denn dazu müsste sie sich aus der sicheren Deckung begeben und ihre eigentlichen Aufgaben wahrnehmen, zumindest erst mal eine funktionsfähige Regierung bilden.

 Das muss das Fußvolk der Merkel-Anhängsel aus der eigenen Partei übernehmen, sollen die sich doch die Finger verbrennen in zähen Koalitionsverhandlungen mit den Parteien, die für eine Regierungsbildung in Frage kommen, denn nachdem die FDP vom Wähler aus den Parlament gefegt wurde, wird ein neuer Mehrheitsbeschaffer benötigt, der Mutti an der Macht hält. „Diese Frau kann man nicht loswerden, nur überleben“, so die Meinung der Kabarettisten. In der Wahlnacht fehlten CDU/CSU nur wenige Stimmen zur absoluten Mehrheit und zu einer Alleinregierung unter Angela mit Horst als Steigbügelhalter, der in Bayern jetzt nach eigenem Gusto durchregiert und in Berlin mit seinem neu gewonnenen Machtzuwachs prahlt: „Ohne Pkw-Maut unterschreibe ich keinen Koalitionsvertrag!“

 Die anderen Parteien, die eigentlich eine linke Mehrheit im Bundestag bilden, wollen oder können auch nicht so recht miteinander. Die SPD hat ihr Wahlziel nicht erreicht, mit Rot-Grün die Bundesregierung abzulösen und Rot-Rot-Grün will man nicht, denn das hat man ja vor der Wahl kategorisch ausgeschlossen. Man streitet lieber darüber, wen man für unzuverlässig hält oder wer wen womit verraten hat. Nachdem sich als Folge der Wahl viel Führungspersonal abgesetzt hat, weiß nun keiner mehr so recht, wer überhaupt einen Vertrag unterzeichnen soll, kann und darf. Jetzt dürfen es die Mitglieder richten, die man „befragen“ will und auf die man die Verantwortung abwälzt, die eigentlich die offiziellen, gewählten Vertreter der Parteien übernehmen müssten.

 Wir werden also die nächsten Monate ohne Regierung auskommen müssen und darauf hoffen, dass die Meisterin des Agitprops irgendwann wie Phoenix aus der Asche auftaucht und sich an die Spitze einer Regierung setzt, zu deren Gelingen sie so gut wie nichts beigetragen hat. Dann dürfen wir wieder ehrfurchtsvoll die „Rautte der Macht“ auf allen Kanälen bewundern und uns mit leeren Sprechblasen hypnotiseren lassen. Und alle werden aufatmen und seufzen: „Mutti hat’s wieder gerichtet!“ Schuld sind natürlich wir, weil „der Wähler uns keine absolute Mehrheit gegeben hat …“, wie aus Unionskreisen zu hören ist, und Seehofer tönt: „wer die Steuern erhöht, setzt die Axt an die Arbeitsplätze“. Da muss doch mal die Frage erlaubt sein, ob die Pkw-Maut keine zusätzliche Steuer ist, oder die EEG-Umlage und die geplante Umlage auf Öl und Gas, auch wenn man sie nicht „Steuern“ nennt sondern in den Preisen versteckt.

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