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Illegaler Nebenjob: Geld verdienen mit Überweisungen

 

 

Die Polizei warnt eindringlich vor dubiosen Stellenangeboten, die ahnungslosen Bürgern für Finanztransaktionen über ihr Konto bis zu 20% Provision anbieten. Es handelt sich nämlich um Geldwäsche, meist um

  •  Geld von Phishing-Opfern
  • Geld ahnungsloser Opfer von Internet-Auktions-Betrügern
  • Geld von anderen Nebenjob-Opfern, die auf dieselbe Masche hereingefallen sind oder
  • Geld aus anderen kriminellen Machenschaften

Wie das funktioniert? Ganz einfach: Die Überweisung erscheint auf dem Konto und das Opfer wird aufgefordert, das Geld per Bar-Überweisung weiterzuleiten. Damit ist das meiste Geld erst mal weg. Aber jetzt kommt der Clou: Die Überweisung wird storniert und der Kontoinhaber bleibt auf dem Schaden sitzen, denn er muss seiner Bank das Geld ersetzen.

Wer darauf hereinfällt, hat außerdem auch noch mit einer Anzeige zu rechnen, denn er hat sich an einer kriminellen Handlung beteiligt. Für gewerbliche Finanztransaktionen ist eine Genehmigung durch die BAFIN erforderlich, die im Zweifelsfall ein Verwaltungsverfahren einleiten wird.

Geldwäsche ist kein Kavaliersdelikt, es drohen saftige Strafen. Also besser Hände weg!

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