Die Geier kreisen schon über den Sparkonten

Der Staat saniert sich

 Es ist heutzutage für den Staat weit günstiger, neue Schulden zu machen, als je zuvor. Die EZB pumpt den Markt so mit billigem geld voll (momentan 0,5%), dass wirtschaftlich starke Staaten wie Deutschland praktisch noch Geld dafür bekommen, wenn sie sich verschulden. Nebenbei heizt diese vagabundierende Geldmenge natürlich die Inflation an, die offiziell bei 2% liegen soll. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: denn wenn man alle Faktoren einrechnet, wie versteckte Preiserhöhungen, Energiewende, Mietwucher sowie die ganzen Abgaben, Gebühren und Steuern von Kommunen, Ländern und dem Bund, kommt man wohl eher auf 8% – und das ist noch sehr vorsichtig geschätzt.

Inflation war schon immer eine gängige Methode für Staaten, ihre über Jahre angehäuften Schulden auf elegante Art und Weise loszuwerden. Altschulden werden mit „entwertetem“ Geld bedient, das jetzt ja viel weniger wert ist, und die Aufnahme von neuen Schulden reduziert die Zinslast dermaßen, dass für den Staat ein lohnendes Geschäft daraus geworden ist, denn wenn man damit alte Anleihen ablöst, sind die neuen praktisch zinslos!

Anmerkung: Die Zinsangaben sind geschönt, da sie nur eingeschränkt, z. B. Neukunden gelten.

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