Die gelbe Gefahr: Chinesische Hacker im Netz

china_w300Ich habe seit mehreren Tagen Hacker-Versuche auf meiner WebPage von chinesischen Hackern, dabei taucht immer wieder …163data.com.cn auf, das ist ein Provider in China.  Anscheinend reicht es jetzt schon, wenn ich auf meiner Seite einen kritischen Artikel über China schreibe, damit mich die Chinesen auf dem Kieker haben.

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Ich habe im Netz recherchiert und festgestellt, daß dies weltweit verbreitet ist. Es handelt sich um eien ganzen IP-Bereich, ein Netzwerk aus der Fujian Provinz. Auch amerikanische User haben dies festgestellt und verzweifelt versucht, der Situation Herr zu werden. Offenbar versucht China hier Erfahrungen für einen Cyberkrieg zu sammeln.

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Aber auch Forennutzer bleiben vor den penetranten Schlitzaugen nicht verschont. Versuche mit htaccess sind meist nutzlos, weil diese Leute die Ips wechseln wie andere Unterhosen. Wenn sich aber einer dieser chinesischen Hacker auf eurer Seite registrieren will, sofort löschen, sonst handelt ihr euch und eueren Kontakten Ärger ein. Offensichtlich wird auch versucht, an Trackbacks zu kommen. Vielleicht aber auch nur ein weiterer Versuch, meine Seite zu übernehmen. Das geht nun schon seit Tagen, und ich bin vor lauter Backups äußerst genervt von diesen illegalen Machenschaften. Die Frage ist doch, warum unternimmt niemand etwas dagegen!

Der nächste Versuch ließ nicht lange auf sich warten, und es dauert an. Mein Artikel über China war wohl zuviel, und im blocken und hacken vom Internet haben diese Leute ja genug Erfahrung im eigenen Land gesammelt. Vorsicht vor den folgenden IP-Adressen, hier handelt es sich um Adress-Harvester, das heißt, sie sammeln Ips für die Verbreitung von Spam-eMails im großen Stil.

Schon interessant, wie oft hier China in Zusammenhang mit deuschen Adressen, Bots, Harvestern und anderen unschönen Sachen auftaucht. Nachdem ich jetzt das Spiel schon sei 3 Wochen mitmachen muß, bin ich gespannt, ob sich jemand für diese Straftaten interessiert. Wir werden sehen, ob sie es schaffen, meine Seite lahmzulegen.

Der Cyberwar hat längst begonnen

Bei dokumentierten Angriffen loggten sich die Angreifer von chinesischen IP-Adressen aus auf ihren Angriffsrechnern ein. Der Netzwerkverkehr in fast allen Fällen zu vier großen Blöcken von IP-Adressen in Shanghais Bezirk Pudong New Area. Ähnlich hoch war dieser Anteil bei beobachteten direkten Logins auf befallenen Computern. Die dokumentierten chinesischen IP-Adressen gehören zu China Unicom, einem der größten Internetprovider des Landes, einige der von den Angreifern genutzten IP-Adressen gehörten zu China Telecom. Beide Firmen sind Staatskonzerne. Entweder sind Chinas Netzkontrolleure unfähig – oder sie haben das Treiben in Shanghai zumindest geduldet, wenn nicht sogar aktiv unterstützt.

Russland betreibt eine ähnlich aggressive Cyberstrategie, allerdings sind die staatlichen Hacker dort als private Firmen getarnt. In den letzten Monaten registrierte der BND pro Tag drei bis fünf Attacken allein auf Bundes- und Regierungsstellen in Deutschland. Deshalb gründet der BND jetzt eine Abteilung zur Abwehr von Cyberangriffen, dazu werden noch über 100 Spezialisten gesucht.

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