Habemus Papam! Cardinale Bergoglio, Franziskus I.

Weißer Rauch steigt aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Die Menschen auf dem Petersplatz jubeln, schwenken die Fahnen, alles rennt kreuz und quer. Die Neuigkeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer, Menschen strömen herbei. Es regnet, die Schirme sind aufgespannt. Alles wartet, eine Musikkapelle spielt auf. Die Soldaten des Vatikans stehen Spalier. Es dauert, inzwischen ist es später Abend; es wird dunkel.

Viele hoffen auf einen Neubeginn für die katholische Kirche. Wird der Neue die Hoffnungen der vielen versammelten Gläubigen erfüllen können? Es wird laut, denn es gehen Lichter im Vatikan an. Plötzlich ist es  mucksmäuschenstill. Dann die Verkündung. Es ist …

Kardinal Jorge Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, Argentinien. 76 Jahre alt. Ein Jesuit. Ein Bischof, der im Bus zur Arbeit fährt, die amtliche Residenz verschmäht und lieber in der eigenen Wohnung logiert. In seiner ersten Ansprache bedankt er sich dafür, daß er gewählt wurde. Dann betet er das Glaubensbekenntnis; verspricht, die Kirche auf einem „neuen Weg“ zu führen, dann der Segen „Urbi Et Orbi“. Die Argeninische Nationalhymne, gespielt für den neuen Papst. Franzecso! Franzesco! – Rufe. Dann wünscht der neue Papst allen eine gute Nacht und zieht sich zurück.

Geboren als Sohn einfacher italienischer Einwanderer 1936 in Buenos Aires, 1969 zum Priester geweiht. 1998 wurde er zum Erzbischof berufen. In seiner Heimat gilt er als Anwalt der Armen, ist harscher Globalisierungs- und Marktwirtschaftskririker. Kirchenpolitisch sehr konservativ, sprach er sich gegen die Abtreibung und für das Zölibat aus. Gesundheitlich ist er seit der operativen Entfernung eines Lungenflügels angeschlagen.

Wir werden sehen, wohin er die Kirche führen wird. Die Erwartungen sind sehr hoch. Vielleicht zu hoch. Die Zukunft wird es zeigen.

 

 

Bundesbank: Danke, Jens Weidmann!

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Bundesbankchef rettet 6,4 Mrd. € vor der Bankenretter-Mafia. Deutschland haftet bereits für 500 Mrd. €uro, die abzusichern sind.

Schäuble hatte sich schon die Hände gerieben. 1,5 Mrd. wollte er vom Gewinn der Bundesbank abschöpfen. Er hatte den Griechen (meint: Banken) bereits 600 Millionen davon versprochen, deren Finanzierungsbedarf inzwischen eine Lücke von weiteren 32 Mrd. € aufweist.

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